Entscheidend sind drei Blöcke: Modultyp, Wechselrichtertyp, Systemtyp. Erst Ziel definieren: Kosten senken, Ausfallsicherheit oder beides.
Modultypen
- Monokristallin (PERC/TOPCon/HJT): höchste Effizienz, wenig Fläche pro kW. Standard.
- Bifazial: teurer, beidseitig aktiv. Sinnvoll bei Freiaufstellung/Carports mit Reflexion.
- Polykristallin: für Neubau kaum noch sinnvoll.
- Dünnschicht: Nische für spezielle Anwendungen
Wichtig: Nennleistung (Wp), Wirkungsgrad, Temperaturkoeffizient (je niedriger desto besser), Leistungsgarantie.
Wechselrichtertypen
- String: häufigster, günstig und robust.
- Mikro-Wechselrichter: pro Modul. Besser bei Verschattung und komplexen Dächern.
- Optimierer: Zwischenlösung; Modul-Optimierer + Zentralwechselrichter.
- Hybrid: mit Batterieanschluss und Notstromfunktion.
Systemtypen
- On-grid: ohne Batterie, am Netz. Günstigster kWh-Preis.
- Hybrid: Netz + Batterie. Für Reserve und Lastverschiebung.
- Off-grid: autonom mit Batterie, oft plus Generator. Für Standorte ohne Netz.